Druckschrift

Editorial #14

Gruß an die Leser*innen

Kaum zu glauben: Ihr blickt auf das bereits 14. Werk unseres kleinen Projekts DRUCKSCHRIFT. Das bedeutet dreieinhalb Jahre Zeitungsmache, dutzende vorgestellte Initiativen, zahlreiche Druckfrisch & Du Release Veranstaltungen, mehrere Druckereiwechsel. Das Projekt wuchs stetig: mehr Abos, mehr Verteilstellen, größere Auflage, mehr Seiten und auch das Team konnte Zuwächse erweisen. Auch wenn die Erfolge überwiegen, gab es aber auch Rückschläge, denn das Team verlor in jüngster Zeit wertvolle Mitstreitende, aufgrund von freudigen Ereignissen wie Elternschaft, aber auch aufgrund von schwierigen privaten Situationen. Das schmerzt, denn das Projekt steht und fällt mit dem ehrenamtlichen Engagement der Teammitglieder, das neben anderen Verpflichtungen, neben Beruf und Familie, zwar viel Spannendes, interessante Einblicke und Kontakte aber auch viel Aufwand mit sich bringt. Die Erstellung einer neuen Ausgabe kostet Energie, fordert Geduld und Durchhaltevermögen. Warum wir das dennoch machen: Weil wir es für richtig und wichtig halten, eine unabhängige Zeitung herauszubringen, die eine Plattform für diejenigen Initiativen und Perspektiven bietet, die sonst im Mainstreammediengeschäft untergehen. Und: Weil es trotz der Anstrengungen viel, viel Spaß macht sich mit Themen und Menschen auseinanderzusetzen, neues zu lernen und es ein schönes Gefühl ist, nicht ohne Stolz, das neue Werk in Händen zu halten.

Auf unsere vergangene Ausgabe mit Schwerpunkt Wohnen erhielten wir viel positives Feedback, weil das Thema akut ist und viele Karlsruher*innen betrifft. Wir werden das Thema auch weiter verfolgen und uns ihm wieder widmen, wenn es neue Entwicklungen, Ergebnisse, Perspektiven gibt und auch diese Ausgabe kommt nicht gänzlich ohne einen Blick darauf aus.

Schwerpunkt der Nr. 14 ist aber ein anderer, nämlich das Grundeinkommen, weil das Thema wieder in der politischen Debatte angekommen und unserer Meinung nach ein spannender Ansatz für vielfältige soziale Schieflagen ist. Hierzu haben wir versucht eine Einführung in die Idee, verschiedene Modelle aber auch Kritik des Grundeinkommens in umfassender Weise zusammenzustellen – aber Lest selbst!

Zu guter Letzt. Wir sind nach wie vor von unserem Projekt überzeugt und möchten weitermachen und weiterwachsen. Dafür ist eure Unterstützung gefragt. Schreibt uns, sprecht uns an, wenn ihr euch eine Mitarbeit vorstellen könnt, egal ob im Redaktionsbereich, für Onlineauftritte oder bei Verteilung, Werbung, Verwaltung. Jedes Engagement bringt das Projekt voran und entlastet uns, um noch lange durchzuhalten.

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