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Druckschrift-Kurzinterview mit Julia

Julia (Foto: Laura Casado Goti)

Name: Julia
Alter: 32
Herkunft: Slowakei
Seit wann in Karlsruhe: Nov. 2014
Familienstand: ledig
Aktuelle Tätigkeit: Physiotherapeutin 

Warum lebst Du in Karlsruhe?

Weil mein Lebenspartner hierher zum Arbeiten umgezogen ist.

Was hast Du in deiner Heimat gemacht?

Ich habe in der Slowakei auch als Physiotherapeutin gearbeitet. Und ich habe mich ehrenamtlich für Kinder engagiert: Klettern mit Kindern, Arbeit in Waisenhäusern…

Hast du guten Kontakt zu Karlsruher*innen? Fühlst Du dich willkommen?

Am Anfang, als ich noch nicht gut Deutsch konnte, haben die Karlsruher*innen gedacht, dass ich kein Interesse hätte. Ich konnte in Gesprächen nicht schnell genug antworten.

Was war Dein ungewöhnlichstes Erlebnis in Karlsruhe?

Probleme mit der Post. Alle Briefe, auf die ich gewartet habe, habe ich nicht erhalten! Der Postbote hat gedacht, dass mein Nachname kein echter Name sei. Ich habe mit ihm gesprochen, danach wurde es besser.

Aber: der erste Brief, den ich bekommen habe, war von der Gebühreneinzugszentrale, obwohl ich meinen Namen da noch gar nicht auf den Briefkasten geklebt hatte!

Welches deutsche Wort ist das komischste für Dich?

Die Wörter, die sehr ähnlich sind, z.B. „Zehen“ und „Zähnen“. Das führt manchmal zu lustigen Missverständnissen.

Und zusammengesetzte Wörter, z.B. „Unterarmgangstützen“.

Was für Empfehlungen würdest Du Migrant*innen geben, die vor kurzem nach Karlsruhe gekommen sind?

Viel Kraft!

Was wissen die Karlsruher*innen über Deine Heimat?

Über Prag und die Tschechische Republik weiß man viel, aber über die Slowakei leider nicht. Sie kennen nur Bratislava, die Hauptstadt.

Was gefällt Dir in Karlsruhe besonders?

Dass es eine internationale Stadt ist. Man kann Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft kennenlernen. Es gibt viele verschiedene Gebräuche, Essen, Kunst, Mode…

Was würdest Du aus deiner Heimat nach Karlsruhe ,,importieren“?

Bryndza, das ist ein gesalzener Käse aus Schafmilch. Ganz weiß, weich und würzig. Man macht viele typische slowakische Gerichte mit diesem Käse.

Und Trdelník, ein traditionelles Gebäck, dass es in vielen Variationen gibt.

Was für einen Traum möchtest Du dir in Karlsruhe erfüllen?

Ich möchte viele Weiterbildungen in einer kurzen Zeit absolvieren.

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