Beiträge für eine Lebendige Streitkultur in Karlsruhe

Stimmen der Stadt

Neu in Karlsruhe

Druckschrift-Kurzinterview mit Ayman

Ayman aus Karlsruhe. (Foto: Laura Casado Goti)

Name: Ayman
Alter: 42
Herkunft: Palästinenser, in Syrien geboren
Seit wann in Karlsruhe: Sommer 2012
Familienstand: Ledig
Aktuelle Tätigkeit: Seit Anfang des Jahres führe ich ein Lebensmittelgeschäft in Karlsruhe.

Warum lebst Du in Karlsruhe?

Wegen des Krieges in Syrien bin ich nach Deutschland gekommen. Eigentlich wollte ich aber nach Norwegen, da dort ein Großteil meiner Familie lebt.

Was hast Du in Deiner Heimat beruflich gemacht?

Ich habe 15 Jahre selbständig als Goldschmied gearbeitet.

Hast du guten Kontakt zu KarlsruherInnen? Fühlst Du dich willkommen?

Ich habe wenig Kontakt zu KarlsruherInnen, hoffe aber, dass ich mit der Zeit mehr Kontakte aufbaue. Wirklich „Willkommen“ fühle ich mich nicht. Ich finde es schwierig, mit Deutschen in Kontakt zu kommen.

Was war Dein ungewöhnlichstes Erlebnis in Karlsruhe?

Da fällt mir im Moment nichts Besonderes ein.

Welches deutsche Wort ist das komischste für Dich?

Das deutsche Wort „Schach“, für das Spiel, klingt wie das arabische Wort für „Scheiße“.

Was für Empfehlungen würdest Du MigrantInnen geben, die vor kurzem nach Karlsruhe gekommen sind?

Auf jeden Fall Deutsch lernen! Ohne die deutsche Sprache zu können, hat man keine Chance in Deutschland.

Was wissen die KarlsruherInnen über Deine Heimat?

Zurzeit sprechen alle über den Krieg in Syrien. Vor dem Krieg kannte man Syrien auch als Urlaubsland und es kamen viele Touristen.

Was gefällt Dir in Karlsruhe besonders?

Die Architektur ist schön. Besonders gefallen mir das Schloss und der Schlosspark. Und der Karlsruher Pass ist eine gute Sache; man kann z.B. Kurse in der Volkshochschule günstiger besuchen und die KVV- Ermäßigung erhalten.

Was würdest Du aus Deiner Heimat nach Karlsruhe ,,importieren“?

Kaffee nach typisch arabischer Zubereitung und Essen, z.B. Kenafe, das ist eine Süßigkeit. Und die schöne Altstadt von Damaskus und den Berg Kassinn, um abends auf die Stadt zu blicken.

Was für einen Traum möchtest Du Dir in Karlsruhe erfüllen?

Ich würde hier auch gerne wieder selbständig als Goldschmied arbeiten.

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

*

Beiträge zum Thema Stimmen der Stadt

Neu in Karlsruhe

Im Interview erzählt Ann-Marie über ihren Weg nach Karlsruhe, ihr Ankommen, ungewöhnliche

Neu in Karlsruhe

Im Interview erzählt Pernilla über ihren Weg nach Karlsruhe, ihr Ankommen, ungewöhnliche

Neu in Karlsruhe

Im Interview erzählt Katalin über ihren Weg nach Karlsruhe, ihr Ankommen,

Stimmen der Stadt

Im Interview erzählt Jehad über seinen Weg nach Karlsruhe, sein Ankommen, ungewöhnliche

Neu in Karlsruhe

Im Interview erzählt Julia über ihren Weg nach Karlsruhe, ihr Ankommen, ungewöhnliche
Nach oben